1. Tag

Wir verlassen Mombasa frühmorgens und fahren in die Dornbusch-Savanne von Tsavo Ost, ins Land der "roten Elefanten". Die Farbe kommt von der roten Erde, die für diese Gegend typisch ist.

Auf der Pirschfahrt durch den 1.1 Mio ha großen Park passieren wir den Aruba-Damm und eventuell, je nach den äußeren Umständen, die Lugard-Fälle im Tsavo-Fluß. Hier ändert der Fluß seinen Namen: Bis kurz vor Malindi heißt er Galana, dann mündet er unter dem Namen Sabaki ins Meer. Zur Tierwelt in dieser Gegend gehören verschiedene Gazellenarten, Kudus, Wasserböcke, Zebras, Giraffen und die verschiedensten Vögel. Nashörner sind sehr selten geworden. Vielleicht sehen wir auch die berühmt-berüchtigten Löwen von Tsavo, die sogenannten "Maneaters" (Menschenfresser). Diese Bezeichnung geht zurück auf Oberst Patterson, dessen Arbeiter beim Bau der Tsavo-Brücke und der Eisenbahnlinie nach Uganda unter den Löwen zu leiden hatten.

Zu Mittag essen wir in der Voi Safari Lodge, von wo aus Sie bei klarem Wetter einen Blick auf das 90 km lange Yatta-Plateau, einen der längsten Lavaströme der Welt, haben.

Anschließend verlassen wir Kenias größten Nationalpark und fahren weiter in das 9 065 km² große Gebiet von Tsavo West, wo wir in der Ngulia Lodge zu Abend essen und übernachten. Die Ngulia Lodge liegt auf einem Hügel, so daß man eine weite Aussicht hat - zum Beispiel bis zu den Voi Hills. Hier in der Nähe liegt auch das Ngulia Rhino Sanctuary, ein besonderes Schutzgebiet für Nashörner.


2. Tag

Nach dem Frühstück gehen wir auf Pirschfahrt Richtung Mzima Springs, wo wir Krokodile und Nilpferde beobachten. Die Quellen werden hauptsächlich durch unterirdische Zuflüsse aus den Chyulu Hills, einem der jüngsten Nationalparks Kenias, gespeist. Die 20 000 Liter kristallklares Wasser, die hier täglich hervorsprudeln, sind teilweise auch ein Trinkwasserreservoir für die Region Mombasa. In den Chyulu Hills soll es angeblich "mit dem Teufel zugehen" - es wird von merkwürdigen Begebenheiten dort berichtet.

Nach einer Fahrt durch Masai-Land und vorbei an Manyattas (Masai-Hütten) erreichen wir zum Mittagessen Amboseli. Mit seinen "nur" 390 km² ist Amboseli, was in der Sprache der Masai soviel heißt wie "Ort des Wassers", einer der wildreichsten Parks in Kenia. Er wurde durch Schriftsteller wie Ernest Hemingway berühmt.

Am Nachmittag machen wir eine Pirschfahrt durch den Park am Fuß des schneebedeckten Kilimanjaro (Tansania), des höchsten Bergs in Afrika. In Amboseli gibt es die größte Elefantenpopulation sowie z.B. verschiedene Gazellenarten, Zebras, Giraffen, Büffel, Nashörner, Löwen und Geparden. Neue Seen haben auch eine Vielzahl von Flamingos und Wasservögeln angelockt.

Zum Abendessen und Übernachten kehren wir zurück ins Hotel. Je nach Hotel können Sie in der kühlen Nacht entweder die Tiere beobachten, die zu den nahegelegenen Wasserstellen kommen, oder am Abend um ein gemeinsames Lagerfeuer sitzen.


3. Tag

Falls gewünscht, gehen wir frühmorgens auf Pirschfahrt. Nach dem Frühstück fahren wir wieder durch Masai-Land nach Tsavo West. Bei den Shaitani Lavafeldern halten wir kurz an. Sie entstanden vor mehr als 4000 Jahren durch die Eruption eines Vulkans, der wohl höher als der Kilimanjaro war.