Wir verlassen Mombasa frühmorgens und fahren in die Dornbusch-Savanne von Tsavo Ost, ins Land der "roten Elefanten". Die Farbe kommt von der roten Erde, die für diese Gegend typisch ist.

Auf der Pirschfahrt durch den 1.1 Mio ha großen Park passieren wir den Aruba-Damm und eventuell, je nach den äußeren Umständen, die Lugard-Fälle im Tsavo-Fluss. Hier ändert der Fluss seinen Namen: Bis kurz vor Malindi heißt er Galana, dann mündet er unter dem Namen Sabaki ins Meer. Zur Tierwelt in dieser Gegend gehören verschiedene Gazellenarten, Kudus, Wasserböcke, Zebras, Giraffen und die verschiedensten Vögel. Nashörner sind sehr selten geworden. Vielleicht sehen wir auch die berühmt-berüchtigten Löwen von Tsavo, die sogenannten "Man Eaters" (Menschenfresser). Diese Bezeichnung geht zurück auf Oberst Patterson, dessen Arbeiter beim Bau der Tsavo-Brücke und der Eisenbahnlinie nach Uganda unter den Löwen zu leiden hatten.

Zu Mittag essen wir in der Voi Safari Lodge, von wo aus Sie bei klarem Wetter einen Blick auf das 90 km lange Yatta-Plateau, einen der längsten Lavaströme der Welt, haben. Anschließend verlassen wir Kenias größten Nationalpark und machen uns auf den Rückweg nach Mombasa, wo wir gegen Abend ankommen.